Streit um Unterstützung für Klinikum Rosenhöhe

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Der Rat der Stadt Bielefeld hat gestern beschlossen, dem Klinikum Bielefeld 2,6 Millionen Euro für Investitionen am Standort Rosenhöhe zur Verfügung zu stellen. Der Beschluss wurde mit großer Mehrheit und lediglich zwei Gegenstimmen getroffen. In zahlreichen Redebeiträgen der Ratsmitglieder sei die Notwendigkeit der Investitionen für die städtische Tochter betont worden. „Wir freuen uns, dass unser Gesellschafter uns bei der Zukunftsinvestition am Standort Rosenhöhe unterstützt", sagte der Geschäftsführer des Klinikums Bielefeld, Michael Ackermann, heute gegenüber BibliomedManager.

Im Vorfeld der Ratssitzung hatte der Beschluss für Unmut auf Seiten des konfessionellen Franziskus Hospitals gesorgt. Dessen Geschäftsführer, Georg Rüter, sieht in der indirekten Bezuschussung über städtische Rücklagen für Investitionen eine unberechtigte Subventionierung aus Steuergeldern und fühlt sich ungleich behandelt. Noch vor kurzem seien die nichtstädtischen Krankenhäuser bei der Beantragung von Fördergeldern leer ausgegangen. Nach dem Kommunalinvestitionsfördergesetz konnte Bielefeld insgesamt 27 Millionen Euro verteilen. Neben den Städtischen Kliniken bewarben sich auch das Evangelische Krankenhaus und das katholische Franziskus-Hospital um jeweils sieben Millionen Euro für Sanierungen aus dem Topf.

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