GKV warnt vor DRG-Ausstieg von Palliativstationen

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Die gesetzlichen Krankenkassen warnen in der neuen Ausgabe von f&w vor Fehlanreizen des neue Hospiz- und Palliativgesetzes. Dieses gebe Kliniken die Wahlmöglichkeit, für räumlich und organisatorisch abgegrenzte Palliativstationen mit mindestens 5 Betten aus dem DRG-System auszusteigen und stattdessen mit den Kostenträgern krankenhausindividuelle Tagessätze zu verhandeln, schreiben Friedemann Ernst, Matthias Meinck (beide Kompetenz-Centrum Geriatrie des GKV-Spitzenverbandes und der MDK-Gemeinschaft beim MDK Nord) sowie Johannes Wolff (Referatsleiter Krankenhausvergütung beim GKV-Spitzenverband) in der kommenden Ausgabe von f&w, die Anfang Januar 2016 erscheint. „Es ist kaum zu erwarten, dass diese Tagessätze sich in der Summe deutlich von den vom Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) wochenweise kalkulierten palliativen Zusatzentgelten im DRG-System unterscheiden werden. Jedoch besteht das erhebliche Risiko eines nicht immer sachgerechten heterogenen Preissystems bei zugleich uneinheitlichem Leistungsgeschehen", so die Autoren. Zudem schmälere der DRG-Ausstieg einzelner Palliativstationen die ohnehin geringe Kalkulationsgrundlage der bisherigen palliativen DRG-Zusatzentgelte. Bislang rechnen nur rund 5 Prozent der entsprechenden Einrichtungen in Deutschland als „Besondere Einrichtung" außerhalb des DRG-Systems ab.

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