Niedersachsens Kliniken im Minus

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Jedes dritte Krankenhaus in Niedersachsen hat im Jahr 2014 rote Zahlen geschrieben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft (NKG). Damit sei die Lage der Kliniken in Niedersachsen schlechter als im Bundesdurchschnitt, heißt es in einer NKG-Mitteilung. Lediglich ein Fünftel der Kliniken erzielte ein ausgeglichenes Ergebnis, die Hälfte schaffte einen Überschuss.

Für die ausstehenden Jahresabschlüsse 2015 befürchtet die NKG eine weitere Verschlechterung: „Die wirtschaftliche Situation der Krankenhäuser in Niedersachsen bleibt besorgniserregend", sagte der NKG-Vorsitzende Gerhard Tepe. Eine Ursache dafür sei der für Niedersachsen geltende niedrige Landesbasisfallwert zur Vergütung stationärer Krankenausleistungen. Dieser liege deutlich unter dem Bundesdurchschnitt, so Tepe. Für die gleichen medizinischen und pflegerischen Leistungen hätten den niedersächsischen Krankenhäusern 2015 rund 70 Millionen Euro weniger zur Verfügung gestanden, als dies bei einer bundeseinheitlichen Bezahlung der Fall gewesen wäre.

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