AOK-Kliniknavigator gibt EPRD-Mitglieder an

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Das Online-Krankenhausverzeichnis der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK) zeigt Besuchern seit gestern auch, ob eine Klinik am Endoprothesenregister (EPRD) teilnimmt. Das wird ab sofort durch das EPRD-Logo in der Detailansicht der Häuser auf dem Portal dargestellt (siehe Bild). Wie die AOK mitteilte, sollen daneben auch zusätzliche Informationen über Transplantationen angezeigt werden. Dazu gehört, ob eine Klinik die vorgeschriebene Mindestmenge an Operationen erbringt oder nicht. Die AOK spricht von aktuell fast 700 Krankenhäusern, die für das EPRD registriert sind.

Davon lieferten aber nur rund 100 Häuser regelmäßig Daten für das Transplantationsregister EPRD. Darauf hat der Verband der Ersatzkassen (VDEK) parallel zur AOK hingewiesen. Die übrigen Kliniken gaben danach zu selten die nötigen Daten für die wissenschaftliche Auswertung weiter. "Damit entziehen sie sich dem notwendigen Qualitätswettbewerb in der medizinischen Versorgung mit künstlichen Hüft- und Kniegelenken", sagte VDEK-Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner.

Die Teilnahme am EPRD ist für die Krankenhäuser freiwillig. Elsner appellierte an die Politik, die Anmeldung an dem Register verpflichtend zu gestalten. Das ist auch Teil des ersten Eckpunktepapiers der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Krankenhausreform gewesen, landete aber nicht mehr im abschließenden Gesetzestext im Bundestag. Aus Sicht des VDEK müsse dies nun separat nachgeholt werden.

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