Rhön und Fresenius auf Wachstumskurs

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Die Rhön Klinikum AG will weiter wachsen. Anlässlich der Präsentation der vorläufigen Geschäftszahlen für das Jahr 2015 kündigte Finanzvorstand Jens-Peter Neumann heute an bei entsprechender Opportunität „Akquisitionschancen wahrnehmen" zu wollen. Mit dem 2015 vorgenommenen Aktionsrückkauf besitze Rhön ein „sehr stabiles, adäquates bilanzielles Fundament". Auch das vergangene Geschäftsjahr stand demnach unter dem Einfluss des Verkaufs von 43 Kliniken an Helios. Insgesamt wurden 765.109 Patienten an den fünf Standorten des Konzerns behandelt. Der Umsatz belief sich auf 1,11 Milliarden Euro, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf 154,2 Millionen Euro. Der Konzerngewinn beträgt 87,4 Millionen Euro. 2016 peilt Rhön einen Umsatz zwischen 1,17 Milliarden Euro und 1,2 Milliarden Euro an. Vorstandsvorsitzender Martin Siebert sieht den Konzern auch durch die „Campus‐Konzeption" gut aufgestellt – „insbesondere im Hinblick auf die moderne Weiterentwicklung der ambulant‐stationären Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum".

Bereits Mitte der Woche hatte der Gesundheitskonzern Fresenius seine Geschäftszahlen für 2015 vorgelegt. Der Umsatz wuchs demnach währungsbereinigt um 9 Prozent auf 27,6 Milliarden Euro, das Konzernergebnis währungsbereinigt um 21 Prozent auf 1,423 Millionen Euro. Die Klinikkette Helios, größter Krankenhausbetreiber in Deutschland, steigerte dabei den Umsatz um sechs Prozent auf 5,578 Millionen Euro. Die EBIT-Marge stieg von 10,5 Prozent auf 11,5 Prozent. Der Anstieg sei auf die erfolgreiche Integration der von Rhön akquirierten Kliniken und Effizienzsteigerungen zurückzuführen, erklärte der Konzern. 2016 soll das organische Umsatzwachstum von drei bis fünf Prozent steigern.

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