Schließungspläne in Nordfriesland offengelegt

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Hängepartie im Kreis Nordfriesland beendet: Die lange angekündigten Ergebnisse der Lenkungs- und Arbeitsgruppe zur wirtschaftlichen Sanierung des Klinikums Nordfriesland sind nun öffentlich. Die von den Kommunalpolitikern zur Beratung hinzugezogenen Wirtschaftsprüfer von BDO schlagen die Schließung des Standorts Tönningen vor, eines der vier Häuser des kommunalen Trägers. 

Das Krankenhaus Tönningen, so die Experten, produziere ein jährliches Defizit von bis zu 800.000 Euro. Dieser Wert würde sich auch durch eine medizinische Neuausrichtung nicht verbessern, wie aus den Informationen des Kreises über die BDO-Studie hervorgeht. Letztes Jahr hatte der Kreistag wegen der laufenden Defizite insgesamt 4,5 Millionen Euro Betriebskostenzuschlag für dieses und nächstes Jahr bereitgestellt. Für die übrigen Standorte in Husum, Niebüll und Wyk auf Föhr bedeute dies eine deutlichere Spezialisierung, so das Ergebnis. Das Husumer Klinikum sei bereits auf einem gutem Weg und solle das Verletzungsartenverfahren aus Niebüll erhalten, wo umfangreiche chirurgische Fachabteilung weiterhin zur Verfügung stehen. Niebüll solle sich dagegen auf die Geriatrie spezialisieren und sogar seine Kapazitäten ausbauen. Das Klinikum Nordfriesland verfügt über 405 Betten und beschäftigt rund 1.500 Mitarbeiter.

 

 

 

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