BVA contra Ersatz- und Betriebskassen

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Im Streit über eine mögliche Reform des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs (Morbi-RSA) unter den Krankenkassen hat sich nun auch der Präsident des Bundesversicherungsamtes (BVA) Frank Plate zu Wort gemeldet. Laut „ÄrzteZeitung" sagte Plate: „Der Risikostrukturausgleich in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), wie ihn das BVA seit 2009 durchführt, ist das richtige Instrument, um Risiken wie Alter, Geschlecht und Krankheiten der Versicherten auszugleichen."

Vergangene Woche hatten unter anderem der Verband der Ersatzkassen (VDEK) und der BKK Dachverband eine Reform gefordert. „Der heutige Morbi-RSA schafft es nicht, für faire Wettbewerbsbedingungen in der GKV zu sorgen", argumentierte VDEK-Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner laut Pressemitteilung. Die Verteilungswirkungen des Finanzausgleichs führten zur Ungleichbehandlung der Kassenarten. „Benachteiligt sind insbesondere die Ersatzkassen sowie die Betriebs- und Innungskrankenkassen", sagte Elsner. Den VDEK-Daten zufolge profitieren allein die AOKen vom Morbi-RSA.

Im Fachmagazin „f&w führen und wirtschaften im Krankenhaus" hatte sich bereits im Februar der Vorstandsvorsitzende der Siemens BKK für eine Reform des Morbi-RSA und die Einführung eines Regionalfaktors ausgesprochen.

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