Barmer GEK für Zweitmeinung bei Rückenoperationen

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Rund die Hälfte der Barmer GEK-Versicherten mit Rückenleiden habe sich dank einer Zweitmeinung gegen eine Operation entschieden, heißt es in einer Meldung der Kasse zum heutigen Tag der Rückengesundheit. Die Barmer empfiehlt ihren Mitgliedern daher, immer eine Zweitmeinung einzuholen und argumentiert dabei mit der Operationsstatistik. Zwischen den Jahren 2006 und 2014 habe sich die Zahl der Operationen auf bundesweit gut 780.000 mehr als verdoppelt. Nach Einschätzung von Experten sei jedoch nicht jeder Eingriff notwendig.

Die Barmer verweist hierfür auf einen eigenen Service. Für ihre Versicherten hat die Kasse den sogenannten Teledoktor eingeführt, eine Art Telefonsprechstunde. Sie ermögliche laut der Kasse meist innerhalb einer Woche den gewünschten Zweitmeinungstermin.

Eine weitere ärztliche Expertise helfe, vorschnelle oder unnötige Eingriffe zu vermeiden, sagte die leitende Medizinerin der Barmer GEK, Dr. Ursula Marschall. "Nutzen und Risiko müssen genau abgewogen werden. So führt eine Rückenoperation oft eben nicht zur wünschenswerten Schmerzfreiheit." Stattdessen folge in immer mehr Fällen eine weitere Operation. Bei den BARMER-Versicherten sei die Zahl anschließender Folgeeingriffe seit dem Jahr 2006 entsprechend um weit über 100 Prozent gestiegen.

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