G-BA beschließt Bewertung für neue Methoden mit Medizinprodukten hoher Klassen

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Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Verfahrensregelungen festgelegt, nach denen künftig neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden mit Medizinprodukten hoher Risikoklassen nach § 137h SGB V bewertet werden. Die entsprechenden Methoden würden künftig daraufhin geprüft, ob der Nutzen bereits als hinreichend belegt anzusehen sei oder ob sie zumindest das Potenzial einer erforderlichen Behandlungsalternative aufwiesen, sagte der unparteiische G-BA-Vorsitzende, Josef Hecken, am Donnerstag in Berlin.

„Die Bewertung erfolgt im Zusammenhang mit einer erstmaligen Anfrage eines Krankenhauses beim Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) auf zukünftige Erstattung, aber nur dann, wenn die Methode neu im Sinne des § 137h SGB V ist, also auf einem neuen theoretisch-wissenschaftlichen Konzept beruht", verdeutlichte Hecken. Zwar stelle das neue Verfahren aufgrund der engen Fristen eine Herausforderung dar. „Im Ergebnis geht es aber nicht nur um Patientensicherheit, sondern auch um Rechts- und Planungssicherheit für die Krankenhäuser hinsichtlich der Finanzierung neuer Methoden."
 

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