Zahl der Ärzte leicht gestiegen

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Die Zahl der Ärzte in Deutschland hat im vergangenen Jahr mit 1,7 Prozent leicht zugenommen. Insgesamt waren laut der heute von der Bundesärztekammer vorgelegten Ärztestatistik 2015 bundesweit 371.302 ärztlich tätige Mediziner bei de Landesärztekammern registriert. In den Kliniken fiel der Anstieg mit 1,8 Prozent (auf 189.622) nur marginal stärker aus. Ambulant tätig waren 150.106 Ärzte (plus 1,5 Prozent). Der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, warnte vor steigendem Behandlungsbedarf der alternden Gesellschaft und forderte, die Zahl der Studienplätze um mindestens zehn Prozent zu erhöhen. Wie die Zahlen der Bundesärztekammer zeigen, schreitet auch die Alterung der deutschen Ärzteschaft weiter voran. So hat der Anteil der unter 35-jährigen Ärzten um 0,2 Prozent zugenommen, der der über 59-Jährigen indes um 17,3 Prozent. Zwei weitere Ergebnisse der Statistik: In der Kliniken ist der Anteil ausländischer Ärzte um 9,2 Prozent gestiegen (2014: 11,6 Prozent). Im ambulanten Sektor ging die Zahl der Ärzte mit eigener Praxis um 0,7 Prozent  zurück, die Zahl der angestellten Ärzte nahm indes um 11,7 Prozent (plus 3.066) auf 29.273 zu.

Der Vorsitzende des Sachverständigenrats Gesundheit, Ferdinand Gerlach, hatte in der aktuellen Ausgabe der GesundheitsWirtschaft betont, dass es in Deutschland keinen Ärztemangel gebe. „Im internationalen Vergleich liegt die Versorgung mit Ärzten sogar leicht über dem Durchschnitt." Allerdings gebe es eine doppelte Fehlverteilung – nach Fachdisziplinen und regionaler Verteilung.
 

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