Werner verteidigt Kliniken in Thüringen

  • News des Tages

Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner (Die Linke) hat die Forderungen des Verbandes der Ersatzkassen in Thüringen (VDEK) nach drastischen Einschnitten in der Krankenausversorgung als unverantwortlich zurückgewiesen (BibliomedManager berichtete).

„Ziel der Krankenhausplanung ist die Versorgung der Bevölkerung, nicht die wechselseitige Versorgung der Krankenhäuser", sagte Werner in einer Stellungnahme des Ministeriums. Alle Krankenhausstandorte seien für ihre Regionen wichtige Arbeitgeber. Krankenhausschließungen würden „Einschnitte in der Versorgung und lange Anfahrtswege" bedeuten.

Der VDEK argumentiere mit „falschen Zahlen": „Die dem statistischen Landesamt durch die Krankenhäuser gemeldete Bettenzahl ist nicht identisch mit der durch die Planungsbehörde festgestellten Bettenzahl. Sie ist in der Regel höher, spielt aber bei der Planung keine Rolle", sagte Werner.

Ungeachtet dessen wolle die Landesregierung „auf eine qualitätsorientierte Planung umsteuern", so Werner. Dazu gehörten „Anpassungen an die aktuellen Bedürfnisse sowie an die geänderte Bevölkerungsstruktur". Thüringen werde für diesen Weg die Mittel aus dem Krankenhausstrukturfonds „voll in Anspruch nehmen", um den Krankenhäusern des Landes „mehr Geld zur Verbesserung der medizinischen Qualität zur Verfügung" zu stellen.

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Mit unserem täglichen Newsletter informieren wir bereits rund 10.000 Empfänger über alle wichtigen Meldungen aus den Krankenhäusern und der Gesundheitsbranche


Kontakt zum Kundenservice

Rufen Sie an: 0 56 61 / 73 44-0
Mo - Fr 08:00 bis 17:00 Uhr

Senden Sie uns eine E-Mail:
info@bibliomedmanager.de

Häufige Fragen und Antworten finden Sie im Hilfe-Bereich