Klinikärzte zweifeln an IT-Investitionen

  • News des Tages

Einer Branchenumfrage zufolge schätzen rund 80 Prozent der deutschen Klinikärzte die Kosten von IT-Investitionen als sehr hoch und deren Wirtschaftlichkeit als nicht eindeutig genug ein. Das geht aus einer Umfrage des Instituts für Gesundheitswirtschaft an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtlingen-Geislingen. Die Ergebnisse wurden nun anlässlich des morgigen Starts der Medizin-IT-Messe conhIT im Branchenbericht 2016 des Bundesverbandes Gesundheits-IT (bvitg) veröffentlicht. Die Autoren sprechen hier vom „Produktivitätsparadoxon", das den Vergleich der Erwartungshaltung über sofortige Mehrwerte gegenüber den tatsächlichen Produktivitätsgewinnen nach einigen Jahren beschreibt. Immerhin: Es gibt kaum noch Kliniker, die sich ihre Arbeit ohne IT-Unterstützung vorstellen können. Nur für etwa zwei Prozent ginge es noch ohne Tastatur oder Maus. Im niedergelassenen Bereich vertreten noch fast zehn Prozent diese Meinung.

Den vollständigen Bericht hat der bvitg heute als >> Download im PDF-Format veröffentlicht. Grundlage der Umfragedaten waren zwei Erhebungswellen in 2015 und 2016. Die Ergebnisse sind nicht repräsentativ. Professor Michael Reiher von der Hochschule Nürtlingen-Geislingen hat die Befragung von 373 niedergelassenen und 63 klinischen Ärzten wissenschaftlich begleitet.

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Mit unserem täglichen Newsletter informieren wir bereits rund 10.000 Empfänger über alle wichtigen Meldungen aus den Krankenhäusern und der Gesundheitsbranche


Kontakt zum Kundenservice

Rufen Sie an: 0 56 61 / 73 44-0
Mo - Fr 08:00 bis 17:00 Uhr

Senden Sie uns eine E-Mail:
info@bibliomedmanager.de

Häufige Fragen und Antworten finden Sie im Hilfe-Bereich