Warnstreiks an 130 kommunalen Kliniken bundesweit

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Mit einem „Klinik-Streiktag" will die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi heute den Druck auf die Arbeitgeber in der laufenden Tarifrunde für den öffentlichen Dienst erhöhen. Dazu hat Verdi für Donnerstag bundesweit zu Protestaktionen, „aktiven Mittagspausen" und Warnstreiks aufgerufen. Rund 130 Einrichtungen sind betroffen, mit dem regionalen Schwerpunkt in Bayern. Verdi rechnet mit 10.000 Teilnehmern in ganz Deutschland.

Aktueller Stand der Tarifverhandlungen ist ein Angebot der Arbeitgeber über ein Lohnplus von ein Prozent ab Juni diesen Jahres und weitere zwei Prozent ab Juni 2017. Die Gewerkschaft kontert mit dem Argument, die Offerte der Arbeitgeber käme angesichts prognostizierter Preissteigerungen von zwei Prozent bis 2017 einem Reallohnverlust gleich.

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe Nordost unterstützt die aktuellen Gewerkschaftsforderungen. „Ein guter Tarifabschluss beim TVöD ist wiederum Schrittmacher für andere Tarifverträge", sagte DBfK-Nordost-Geschäftsführerin Ulla Rose. Der Verband kritisiert die steigende Belastung in seinem Berufsfeld. Viele Pflegenden kompensieren laut DBfK die schlechten Rahmenbedingungen, indem sie dauerhaft über ihre Grenzen hinausgehen und der Sicherstellung der Patientenversorgung Vorrang einräumen.

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