Krankenhausinvestitionen: Studie offenbart Förderlücke in NRW

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Die Ergebnisse des „Investitionsbarometers NRW" stehen fest. Der Studie zufolge sind die Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen strukturell unterfinanziert. 500 Millionen Euro habe das Land 2014 in die Infrastruktur und Technik seiner Kliniken investiert. Der tatsächliche Investitionsbedarf liege aber bei etwa 1,5 Milliarden Euro, heißt es in einer Mitteilung der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW), die die flächendeckende Erhebung beim Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) beauftragt hatte.

Zwar zählten die Krankenhäuser hierzulande zu den besten der Welt. Doch werde das ohne Investitionen nicht so bleiben, warnte der KGNW-Präsident, Jochen Brink, am Dienstag. Er forderte eine nachhaltige Investitionsfinanzierung durch das gesetzlich dazu verpflichtete Land. Denn die Kliniken leisteten auch einen erheblichen Beitrag zum kommunalen Steueraufkommen und Wohlstand. Der Analyse zufolge arbeiteten mehr als 250.000 Menschen in den nordrhein-westfälischen Krankenhäusern. Rund eine Milliarde Euro trügen die NRW-Kliniken zum Steueraufkommen des Landes und seiner Kommunen bei.

Das „Bündnis für gesunde Krankenhäuser" appellierte an das Land, die nötigen Mittel zur Deckung der notwendigen Investitionskosten bereitzustellen. „Wir wollen, dass die Menschen auch in 20 Jahren noch vom medizinischen Fortschritt profitieren – unabhängig von ihrem Einkommen, Alter oder Wohnort", sagte Brink.

Das „Bündnis für gesunde Krankenhäuser" ist ein Zusammenschluss von Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen. An der Erhebung nahmen laut der KGNW 93 Prozent der nordrhein-westfälischen Kliniken teil, die im Krankenhausplan NRW aufgenommen und förderfähig sind.

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