Dominikus-Krankenhaus stellt Insolvenzantrag

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Das Dominikus-Krankenhaus in Düsseldorf-Heerdt kämpft ums Überleben. Wie die Rheinische Post in ihrer Online-Ausgabe am Montag berichtete, hat das Krankenhaus zu Wochenbeginn beim Amtsgericht Düsseldorf einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Als Grund für die Krise gelte der aufwendige Umbau des Dominikus-Krankenhauses, der statt der veranschlagten 27 Millionen Euro nun rund 37 Millionen Euro koste. Da im Zuge der Sanierung immer wieder Stationen umzögen, seien bis zu 60 der insgesamt 260 Betten aus dem Betrieb genommen worden und hätten zu Mindereinnahmen geführt. Daher habe die Sanierung „zu einer bedrohlichen Finanzlücke geführt".

Der Betrieb werde vorerst regulär weiterlaufen, sämtliche Operationen würden auch weiterhin wie geplant erfolgen. Guido Severin, erst vor zehn Monaten zum Geschäftsführer berufen, werde sein Amt weiterführen. Das Amtgericht hat dem Bericht zufolge der Klinikleitung Rechtsanwalt Jörg Nerlich als vorläufigen Sachwalter zur Seite gestellt. Gemeinsam mit dem von der Klinik beauftragten Rechtsanwalt Michael Mönig sollen sie den Klinikbetrieb fortführen. Wie die Rheinische Post Online berichtet, hätten nach Angaben des Krankenhauses erste potenzielle Investoren Interesse an einer Übernahme signalisiert.

Severin habe noch am Montag die Belegschaft im Rahmen einer Betriebsversammlung unterrichtet. Für die 450 Beschäftigten sei die Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes beantragt, um die Gehälter zumindest für die kommenden drei Monate zu sichern.

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