DPR: Charité-Tarifvertrag Vorbild für Krankenhäuser in Deutschland

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Der Deutsche Pflegerat (DPR) hat die Krankenhäuser hierzulande aufgefordert, sich den Charité-Tarifvertrag über Gesundheitsschutz und Mindestbesetzungsregelungen in der Pflege zum Vorbild zu nehmen. „Nehmen Sie diesen Tarifvertrag als Blaupause für ihre Personalpolitik", appellierte DPR-Präsident, Andreas Westerfellhaus, am Mittwoch in Berlin. Die Vereinbarung setze ein klares Signal gegen eine immer weitere körperliche und seelische Mehrbelastung der professionell Pflegenden. Einen großflächigen Personalabbau, wie es diesen in der Vergangenheit gegeben habe, sei künftig zumindest für die Charité ausgeschlossen, so Westerfellhaus weiter.

Er betonte allerdings auch, dass der beschlossene Tarifvertrag nicht darüber hinwegtäuschen dürfe, „dass es in den letzten Jahren zu einem Abbau von 50.000 Vollzeitstellen im Pflegedienst im Krankenhaus gekommen ist". Dennoch habe sich der Einsatz der Pflegenden für bessere Arbeitsbedingungen ausgezahlt. „Das muss uns Mut für die Zukunft geben. Die Fremdbestimmung über die Berufe in der Pflege muss ein Ende haben", forderte der DPR-Chef.

Autor

 Johanna Kristen

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