Kliniken des Ostalbkreises sollen unter ein Dach

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Eine Strukturreform soll die Kreiskliniken des Ostalbkreises zu einer Einheit verschmelzen. Wie die Schwäbische Zeitung berichtet, solle die „Klinikstruktur 2020" die Millionen-Verluste des Ostalb-Klinikums in Aalen, der Stauferklinik in Mutlangen und der Sankt Anna-Virngrundklinik in Ellwangen deutlich reduzieren.
Die hohen Verluste - 5,9 Millionen Euro im Jahr 2015 (um einen „Sondereffekt" bereinigt: 3,7 Millionen Euro) - der drei Kreiskliniken sollen um jährlich drei Millionen Euro reduziert werden. Klaus Pavel, Landrat des Ostalbkreises, hoffe sogar auf eine Verbesserung des Betriebsergebnisses um fünf Millionen Euro. Gelingen soll dies mithilfe einer Strukturreform. Dazu haben Pavel und die drei Klinikchefs Axel Janischowski (Aalen), Walter Hees (Mutlangen) und Thomas Schneider (Ellwangen) dem Kreistag am Dienstag das Memorandum „Klinikstruktur 2020" vorgestellt.

Demnach blieben alle drei Standorte mit Grund-, Regel- und Notfallversorgung gleichberechtigt erhalten. Die Behandlungsqualität solle gesteigert und die einzelnen Standorte mit Spezialangeboten aufgewertet werden. Ziele seien unter anderem die langfristige Sicherung aller Standorte und der Erhalt der Trägerschaft des Ostalbkreises. Zudem solle gezielt in Medizintechnik und den medizinischen Fortschritt investiert werden.
Laut Organisationsstruktur des Memorandums solle der Klinikverbund von den bisherigen drei Krankenhausdirektoren als Vorstände geführt werden. Der Krankenhausausschuss des Kreistags würde als Verwaltungsrat eingesetzt - mit dem Vorsitz des Landrats.

Der Kreistag solle noch vor der Sommerpause die neue Klinikstruktur beschließen. Am 1. Januar 2017 könnte der neue Verbund an den Start gehen.

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