Gröhe setzt Kassenärzten Frist von zehn Tagen

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Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe droht der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), einen Staatskommissar zur direkten Kontrolle des Verbands durch den Staat einzusetzen. Das berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) am Samstag, bezugnehmend auf ein Schreiben aus dem Ministerium an die KBV, welches der Zeitung vorliegt. Darin seien die Kassenärzte aufgefordert, auf KBV-interne Finanz- und Personalskandale bei ihrer Vertreterversammlung am 23. Mai mit eindeutigen Beschlüssen zu reagieren. Laut FAZ zählten dazu die vermeintlich überhöhten Versorgungsansprüche ihres ehemaligen Vorsitzenden Andreas Köhler, offenbar überhöhte Ruhestandszahlungen an weitere ehemalige Beschäftigte der KBV sowie die Vorgänge um die Immobilienfinanzierung von Verbandsbauten in Berlin, berichtet die Zeitung weiter.

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