G-BA erklärt MRSA-Abrechnungsmöglichkeiten

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Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat gegenüber BibliomedManager erklärt, wie Krankenhäuser künftig im Rahmen der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) Patienten auf multiresistente Keime testen und behandeln können. Darüber war vergangene Woche ein heftiger Dissens zwischen G-BA und Deutscher Krankenhausgesellschaft (DKG) entstanden, als im G-BA-Plenum über die Indikation Tuberkulose (tbc) entschieden worden war.

Der G-BA erklärte nun zur Thematik MRSA-Diagnostik / Eradiktionstherapie im Rahmen der ASV: „Zwar wurden im ASV-Beschluss zur Tbc vom 19. Mai 2016 die Gebührenordnungspositionen zur MRSA in den Appendix nicht aufgenommen. Gleichwohl besteht grundsätzlich für die zur Teilnahme an der ASV berechtigten Krankenhäuser die Möglichkeit, bei Vorliegen der Voraussetzungen von § 5 Abs. 1 Satz 3 ASV-RL über die im Appendix aufgeführten Gebührenordnungspositionen hinaus fachärztliche Leistungen zu erbringen. Dabei setzt der Wortlaut von § 5 Abs. 1 Satz 3 ASV-RL voraus, dass diese Leistungen in unmittelbarem Zusammenhang zur § 116b SGB V-Erkrankung stehen, diese in demselben Krankenhaus erbracht werden und den Patientinnen und Patienten eine gesonderte Überweisung in die vertragsärztliche Versorgung nicht zuzumuten ist."

Die Richtlinie ist auf der Internetseite des G-BA abrufbar.

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