Alexianer Misericordia investiert Millionen in Kliniken

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Die Alexianer Misericordia GmbH plant 2017 die Zusammenführung der Raphaelsklinik und des Clemenshospitals zu einem Krankenhaus mit zwei Standorten. Ein halbes Jahr nach der Fusion von Alexianer GmbH und Misericordia GmbH „startet die neue Gesellschaft durch", schreiben die Westfälischen Nachrichten in ihrer Ausgabe vom Montag. Bereits nach den Sommerferien sollen die Bauarbeiten neben dem Clemenshospital beginnen. Vorgesehen ist für 50 Millionen Euro ein Bettenhaus mit mehr als 100 Betten sowie eine Tiefgarage für 285 Parkplätze und ein neuer Haupteingang. Eine neue, sieben Millionen Euro teure Großküche, die drei bisherige Küchen ersetzen und von Amelsbüren aus die Alexianer in Münster sowie die beiden Kliniken beliefern soll, stehe bereits der Rohbau, heißt es weiter.

Andreas Barthold, Hauptgeschäftsführer der Alexianer GmbH, erwartet von dem Zusammenschluss zur Alexianer Misericordia GmbH, als einem „der ganz großen Träger im deutschen Gesundheitswesen", zahlreiche Synergieeffekte, zitiert ihn die Zeitung. Betriebsbedingte Kündigungen werde es zwar nicht geben, allerdings sei geplant, nach der Zusammenlegung der drei alten Küchen zur neuen Großküche frei werdende Stellen nicht mehr automatisch zu besetzen. Für eine neue Beatmungsstation, die voraussichtlich Ende 2016 eröffnen werde, suche die Alexianer Misericordia GmbH derzeit zusätzliches Fachpersonal. Die Krankenhausträgergesellschaft plane ferner, die medizinische Versorgung von Menschen mit Behinderung auszubauen und eine Psychoonkologie einzurichten, um Krebspatienten psychologisch zu betreuen.

 

 

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