Frontal21 zeigt Abrechnungsfalle Kinderklinik (Woche im Web)

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In der „Woche im Web" sammelt die BibliomedManager-Redaktion jeden Freitag Interessantes, Spannendes und mitunter Kurioses aus dem Netz.

G-BA-Patientenvertretung online
Die Stabsstelle Patientenbeteiligung beim Machtzentrum des deutschen Gesundheitswesens, dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), hat eine eigene Webpräsenz eröffnet.
>> https://patientenvertretung.g-ba.de/

iPad zu gewinnen bei f&w-Leserbefragung
Die Redaktion des Fachmagazins „f&w – führen und wirtschaften im Krankenhaus" verlost ein iPad und weitere Gewinne unter den Teilnehmern ihrer Leserbefragung.
>> www.bibliomedmanager.de/leserumfrage

Frontal21 titelt „Kinderkliniken kaputtgespart"
Das deutsche Fallpauschalensystem benachteiligt Kinderkrankenhäuser: Das war der Tenor eines Beitrags des politischen Fernsehmagazins Frontal21 am Dienstag, das seither fleißig im Netz geteilt wird. Die Zuschauer erhielten darin Einblick in den Abrechnungsalltag mit den jungen Patienten der DRK-Kinderklinik Siegen in Nordrhein-Westfalen und des Kreiskrankenhauses Prignitz in Brandenburg. „In der Kinder- und Jugendmedizin ist ein erhöhte Rate an Notfällen und übrigens auch eine erhöhte Rate an seltenen Erkrankungen zu behandeln", wird das ehemalige Mitglied des deutschen Ethikrats, Michael Wunder, zitiert. Dafür müsse extra Material und Personal vorgehalten werden, was sich in den Fallpauschalen derzeit nicht widerspiegele.

>> Frontal21 vom 31.05.2016: Kinderkliniken kaputtgespart"

Die Frontal21-Macher zogen in ihren Beitrag von den Abrechnungsproblemen eine direkte Linie zu einem „Sterben von Kinderkliniken". Die Aussage stützt sich auf Zahlen der Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland (GKinD). Danach habe sich deren Zahl seit dem ersten Jahr nach der Wiedervereinigung um rund 20 Prozent auf nunmehr 356 Einrichtungen verringert. Die Forderung des Verbands, Kinderkrankenhäuser oder Fachabteilungen sollten nirgends mehr als 30 Kilometer vom Wohnort entfernt sein, könne daher für einige Regionen hierzulande nicht mehr eingehalten werden, sagte GKinD-Geschäftsführer Jochen Scheel in der Sendung. „Wenn irgendeine lebensbedrohliche Krankheit vorliegt, kann das ein riesen Problem werden."

Als Beispiel für die Abrechnungslücken im System wird in der Sendung die Kinderabteilung des Kreiskrankenhauses Prignitz in Brandenburg genannt. Dort werde die Kinder- und Jugendmedizin durch andere, profitablere Abteilungen querfinanziert. „Die Kinderklinik macht uns da schon jeden Tag sorgen, weil die Kosten- und Einnahmenstruktur nicht der vieler anderer Abteilungen entspricht", zitiert Frontal21 den Prignitzer Klinikchef Karsten Krüger.

 

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