Ersatzkassen begrüßen Griff in die Reserve

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Angesichts seigender Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) will Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) den Krankenkassen Medienberichten zufolge 1,5 Milliarden Euro aus der Reserve des Gesundheitsfonds zuweisen. Dazu erklärt die Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen (VDEK), Ulrike Elsner, hinsichtlich eines Finanzpolsters im Fonds in Höhe von rund zehn Milliarden Euro laut Pressemitteilung: „Die Reserven im Gesundheitsfonds im nächsten Jahr um 1,5 Milliarden Euro abzuschmelzen und den Krankenkassen zur Versorgung ihrer Versicherten zur Verfügung zu stellen, ist ein erster richtiger Schritt, um im Jahre 2017 einen weiteren Anstieg der Zusatzbeitragssätze zu vermeiden beziehungsweise abzufedern."

Nach Auffassung der Ersatzkassen wäre eine Rücklage im Gesundheitsfonds von 35 Prozent einer Monatsausgabe (rund 6,5 Milliarden Euro) als Liquiditätsreserve ausreichend. „Vor dem Hintergrund der erwarteten Mehrausgaben im Jahr 2017 sollte der Gesetzgeber deshalb zur Entlastung der Versicherten die Rücklagen über die jetzt vorgesehenen 1,5 Milliarden Euro hinaus absenken", fordert Elsner. Gröhes Vorstoß kommt kurz nach Berichten, denen zufolge die Krankenkassen zuletzt wachsende Überschüsse verzeichneten.

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