Christliche Kliniken wollen Konfessionsgrenzen überwinden

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Auf den von der Politik angestoßenen Konzentrationsprozess im stationären Sektor müssen die christlichen  Krankenhäuser nach den Worten von Pfarrer Christoph Radbruch, dem Vorsitzenden des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes (DEKV), mit den "vielfältigen Methoden" der Zusammenarbeit etwa in Verbundstrukturen reagieren. "Dabei muss auch über Kirchengrenzen hinweg gesehen werden", sagte Radbruch bei der Eröffnung der Jahrestagung der Christlichen Krankenhäuser in Deutschland (CKiD) am Dienstagvormittag in Berlin.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) sagte in seinem Grußwort, dass Qualität wichtiger sei als Trägervielfalt, bekannte sich aber zu letzterer. Gröhe rief den anwesenden Krankenhausgeschäftsführern zu: "Ich rate Ihnen, die Qualitätsdebatte offensiv mitzutragen." Maßstab müsse sein, was den Patienten diene. Auch Gröhe verlangte "Arbeitsteilung". Spezialisierung erfordere Konzentration. "Mich treibt es um, dass in Skandinavien die Überlebensrat von Frühgeborenen höher ist", bekannte der Minister

Die konfessionellen Kliniken reagieren auf die Herausforderungen mit unterschiedlichen Strategien, wie eine aktuelle Studie im Aufgrag der CKiD zeigt. Nur gut ein Viertel der Kliniken werden dort als "Pioniere" bezeichnet. Das verfolge eine eher defensive Strategie. Dabei zeige sich deutlich, welcher Ansatz betriebswirtschaftlich erfolgreicher sei.

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