Klinikum Region Hannover verringert Defizit deutlich

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Das Klinikum Region Hannover (KRH) hat im vergangenen Geschäftsjahr sein Defizit deutlich verringert: Nach 16,7 Millionen Euro Verlust im Jahr 2014 lag dieses 2015 bei 9 Millionen Euro. Wie der kommunale Krankenhausträger gestern in Hannover mitteilte, sei das Defizit somit „erheblich geringer ausgefallen als im Wirtschaftsplan angestrebt". Die Ergebnisverbesserung sei vor allem gelungen, indem man wirtschaftlich eng gesteuert habe, sagte Geschäftsführerin Finanzen und Infrastruktur, Barbara Schulte. „Wir haben sprichwörtlich jeden Euro umgedreht und jede Investition genau hinterfragt". Sie sei dankbar dafür, dass die Region Hannover als Eigentümer des KRH den Mut hatte, auch schwierige Entscheidungen, wie die Schließung der Geburtsmedizin am Klinikum Nordstadt oder die Aufgabe der stationären Versorgung am KRH-Standort Springe, zu treffen und mitzutragen. Der medizinische Geschäftsführer Matthias Bracht bekräftigte, im Jahr 2017 ein ausgeglichenes Ergebnis vorlegen zu wollen.

Das KRH betreibt insgesamt zehn Krankenhäuser und hat eigenen Angaben zufolge einen Marktanteil von 40 Prozent an der Krankenhausversorgung in der Region Hannover. Die Klinikgruppe mit rund 3.200 Betten und 8.000 Mitarbeitern versorgt jährlich rund 135.000 Patienten stationär und zudem 180.000 ambulant.

 

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