KKVD: Finanzielle Situation aller Krankenhäuser verbessern

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Der Katholische Krankenhausverband Deutschlands (KKVD) fordert, alle Krankenhausträgergruppen im Nachgang zum Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) gleich zu behandeln. Der KKVD reagiert damit in einer aktuellen Stellungnahme auf einen Beschluss des Bundesrats von Freitag. Die Länderkammer hat von der Bundesregierung eine bessere finanzielle Unterstützung für Unikliniken gefordert.

„Unterschiedliche Krankenhausträgergruppen dürfen auf diese Weise im Nachgang zur KHSG-Gesetzgebung nicht gegeneinander ausgespielt werden", so der stellvertretende Vorsitzende des KKVD, Ingo Morell. Von den Bundesländern erwarte der Verband „vielmehr eine zeitnahe Lösung für die Beseitigung des Investitionsstaus". Im Zuge einer möglichen Nachbesserung des KHSG forderte Morell „einen fairen Interessensausgleich, der die strukturellen Vorhaltekosten von allen Krankenhäusern berücksichtigt".

Nach Ansicht des Bundesrats sind Unikliniken und andere Krankenhäuser der Maximalversorgung trotz mehrerer Gesetzesreformen weiterhin deutlich unterfinanziert. Im Bereich der Hochschulambulanzen und der allgemeinen stationären Krankenhausleistungen gehe es in erster Linie darum, den akuten Finanzierungsbedarf zu decken, bis die neuen Regelungen des KHSG und des GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes umgesetzt sind. Im stationären Bereich bestehe zudem die Gefahr einer Verschlechterung der finanziellen Lage der Hochschulkliniken, hieß es zur Begründung.

Der Verband der Universitätsklinika Deutschlands (VUD) begrüßt den Bundesratsbeschluss. Dieser komme für die Hochschulmedizin zum richtigen Zeitpunkt, wird VUD-Vorsitzender, Michael D. Albrecht, in einer Pressemitteilung des Verbands zitiert. Die Umsetzung der Krankenhausreformen laufe schleppend und werde absehbar nicht die erhofften Verbesserungen bringen. „Höchste Zeit, die Diskussion über Nachbesserungen zu eröffnen", sagte Albrecht.

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