Augusta-Kliniken von Hackern attackiert

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In Bochum und Hattingen hat ein mit Schadcode infizierter Mailanhang den Betrieb der drei Kliniken der Augusta-Kranken-Anstalt am 1. Juli über mehrere Tage beeinträchtigt. Die IT habe aus Sicherheitsgründen etwa 1.000 Systeme sofort heruntergefahren, überprüft und über das Wochenende wieder hochgefahren, teilte das Krankenhaus am Freitag mit.

„Weder seien Patienten zu Schaden gekommen noch medizinische Systeme wie der OP- oder Intensivbereich betroffen gewesen", erklärte Geschäftsführer Ulrich Froese. Teile des Klinikbetriebes, etwa die Menüerfassung, habe man aber mit Stift und Papier bearbeiten müssen. Finanzieller Schaden sei nicht entstanden, allerdings ein erheblicher personeller Mehraufwand, um den Fehler zu finden und die Systeme zu aktualisieren. Nach Einschätzung der eigenen IT-Abteilung und einer hinzugezogenen IT-Sicherheits-Firma habe es sich nicht um einen gezielten Angriff gehandelt. Als Konsequenz auf die Hackerattacke soll die IT-Sicherheit beim Aufbau der Systeme zur weiteren Vorbeugung gegen Angriffe von außen verschärft und intensiviert werden.

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