G-BA will Kliniken bei externer Qualitätssicherung entlasten

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Die Dokumentation für die externe Qualitätssicherung der Krankenhäuser soll reduziert werden. Auf Initiative des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) gestern die Daten festgelegt, die im Rahmen der Qualitätssicherung im Erfassungsjahr 2017 von den Krankenhäusern zu erheben sind. In einem ersten Schritt werde die Menge der zu dokumentierenden Daten um zehn Prozent reduziert, meldete das IQTIG. Im Vergleich zum Vorjahr würden damit insgesamt 214 Datenfelder ersatzlos gestrichen. Die Mitarbeiter in den Krankenhäusern würden so spürbar entlastet, ohne dass dabei Qualitätsindikatoren verloren gingen.

Um die externe Qualitätssicherung schlanker, problemfokussierter und effektiver zu machen, sollen nach Aussage des Instituts weitere Entlastungen folgen. Zusammen mit den Landesgeschäftsstellen für Qualitätssicherung (LQS) würden daher Sozialdaten einbezogen und das Konzept des Strukturierten Dialogs weiterentwickelt. Laut IQTIG arbeite man parallel an einem Konzept zu planungsrelevanten Qualitätsindikatoren. Dieses soll dem G-BA bis Ende August vorliegen, damit kommenden Dezember ein Beschluss gefasst werden könne. Ziel des IQTIG sei es, schon Anfang 2017 mit dem ersten Projekt bei den planungsrelevanten Qualitätsindikatoren zu starten.

 

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