Krankenhäuser weisen Barmer-Kritik zurück

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Aus Sicht der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) sind die jüngsten Aussagen aus dem Krankenhausreport der Barmer GEK „unredlich". Die Krankenkasse hatte am Mittwoch darauf hingewiesen, dass die Zahl der operativen Eingriffe bei Adipositas-Patienten deutlich steige und dies mit einer „lukrativen" Vergütung für die Kliniken in Verbindung gebracht. „Diese Statistiken, mit denen nachgewiesen werden soll, dass vermeintlich zu viel und sinnlos operiert wird, zeichnen ein schiefes Bild", erklärte DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum per Pressemitteilung.

Der Anstieg der Operationen ist laut Baum schon deshalb zwingend, da auch die Zahl der Adipositaskranken im Zeitraum 2003 bis 2013 um 22 Prozent angestiegen sei. Fakt sei aber auch, dass sich die Krankenhäuser streng an die Leitlinien zur Adipositasbehandlung der Deutschen Adipositas-Gesellschaft sowie weiterer medizinischer Fachgesellschaften halten. Die Krankenhäuser würden sich klar zum Anspruch der Patienten auf eine Zweitmeinung bei geplanten Eingriffen bekennen, so Baum weiter. Statt die Krankenhäuser pauschal zu diffamieren, sollte die Barmer vielmehr darüber nachdenken, ob nicht eine neue Sicht auf das Krankheitsbild Übergewicht und die Behandlungsmöglichkeiten erforderlich sei.

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