Destatis: 0,2 Prozent mehr stationäre Fälle

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Im Jahr 2015 wurden 19,2 Millionen Patienten stationär im Krankenhaus behandelt, 34.800 Fälle und 0,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Das gab das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis vorläufiger Ergebnisse heute bekannt. Insgesamt lagen alle statistischen Werte dieser alljährlichen Auswertung ungefähr bei denen des Vorjahreszeitraumes. So blieb die durchschnittliche Verweildauer etwa konstant bei 7,4 Tagen.

Einen leichten Anstieg gab es lediglich bei der Zahl der Beschäftigten an den deutschen Kliniken zu verzeichnen. Die Zahl der Vollkräfte stieg im Vergleich zu 2014 im ärztlichen Dienst um 2,1 Prozentpunkte auf 153.900 Vollkräfte und im nichtärztlichen Dienst um 0,4 Prozentpunkte auf 728.400 Vollkräfte, davon 320.200 Mitarbeiter im Pflegedienst.

Die Bettenzahl sank in dem Zeitraum erstmals unter die Marke von einer halben Millionen Betten auf nunmehr 498.000, was einem Rückgang von 0,2 Prozent entspricht. Das Verhältnis der Trägerarten blieb weitestgehend konstant. Laut Destatis standen knapp die Hälfte (48,1 Prozent) aller Krankenhausbetten in öffentlichen Häusern, ein Drittel (33,7 Prozent) in freigemeinnützigen Kliniken und die weitere 18,3 Prozent bei privaten Trägern. Die Bettenauslastung lag 2015 demnach mit durchschnittlich 77,6 Prozent (plus 0,2) etwa auf dem Wert des Vorjahres.

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