Helios schafft Turnaround in Wiesbaden

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Dieses Jahr schreiben die ehemals städtischen Horst-Schmidt-Kliniken (HSK) Wiesbaden unter der Führung des privaten Klinikbetreibers Helios wieder schwarze Zahlen. Das berichtete heute die Tageszeitung „Wiesbadener Kurier". Demnach sagte Klinikgeschäftsführers Kristian Gäbler: „Seit 2016 verdienen wir unsere Gehälter wieder selbst." Vor drei Jahren lag das Defizit des damals noch kommunalen Klinikums bei 13 Millionen Euro.

Helios übernahm den Standort anschließend und legte 2014 einen Sanierungsplan vor, der Investitionen von über 250 Millionen Euro vorsah und einen drastischen Personalabbau mit sich brachte. Helios baute den Mitarbeiterstamm in der Folge mittels Abfindungen in Umfang von 5,7 Millionen Euro um 14 Prozent ab. Als sichtbares Ergebnis der Sanierung feierten die HSK zuletzt im Juli den Spatenstich für einen umfangreichen Neubau, der 2020 fertig gestellt sein soll.

Als derzeit größtes Problem bezeichnete Geschäftsführer Gäbler gegenüber der Zeitung indes den Streit mit dem Betriebsrat um den Einsatz von Leiharbeitskräften. Eine entsprechende Vereinbarung hatte der Betriebszeit zum Ende des Oktobers jüngst gekündigt, ab dann können keine Leiharbeitskräfte mehr eingesetzt werden. Die HSK starte daher deshalb bald eine Werbekampagne etwa über die sozialen Medien und will finanzielle Anreize wie eine Umzugspauschale für potenzielle neue Mitarbeiter schaffen.

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