Klinikpersonal unzureichend vor Grippe geschützt

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Das Robert Koch-Institut (RKI) hat in einer Umfrage einen unzureichenden Grippeschutz des Klinikpersonals festgestellt. Der offizielle Ergebnisbericht der Online-Befragung zweier Universitätskliniken in Deutschland wurde am Montag im Netz veröffentlicht. Trotz der Empfehlung der Ständigen Impfkommission zur jährlichen Influenza-Impfung für Gesundheitspersonal, waren nur knapp 35 Prozent der Pflegenden und 56 Prozent der Ärzte gegen Grippe geimpft. In therapeutischen Berufen betrug die Impfquote nur rund 28 Prozent. Die Gründe gegen eine Impfung differierten stark zwischen den Berufsgruppen.

Pflegende nannten am häufigsten die Angst vor Nebenwirkungen, gefolgt von der Fehlannahme, eine Schutzimpfung selbst könne eine Grippe auslösen. Beiden Ärzten standen organisatorische und zeitliche Gründe im Vordergrund. In therapeutischen Berufen wurde Grippe häufig als ungefährlich eingeschätzt und dies als Motiv für die Nicht-Impfung genannt. Ziel der Studie war es, Gründe für das Nicht-Impfen berufsgruppenabhängig zu identifizieren, um dann gezielt an einer Steigerung der Impfquoten arbeiten zu können. Ein Schritt sei hierbei die Erweiterung des Wissens, um beispielsweise Vorurteile auszuräumen, heißt es in dem Report des RKI.

>> Download: RKI-Studie zum Impfschutz von Klinikpersonal

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