Verdi ruft saarländische Kliniken zu Verhandlungen auf

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Die Gewerkschaft Verdi hat alle Krankenhäuser im Saarland zu Verhandlungen über einen Tarifvertrag zur Entlastung des Klinikpersonals aufgefordert. Nötig seien verlässliche Arbeitszeiten und ein Belastungsausgleich sowie mehr Personal, teilte Verdi am Montag in einer Mitteilung mit.

Nach Verdi-Berechnungen fehlen bundesweit 162.000 Stellen. Der Mangel erstrecke sich über alle Berufsgruppen. Allein in der Pflege fehlten 70.000 Stellen. Verdi schwebt daher ein Tarifvertrag „Entlastung" vor. Zu entsprechenden Verhandlungen rief die Gewerkschaft die Kliniken sämtlicher Träger auf. „Die Finanzierungsbedingungen sind im Saarland für alle Kliniken gleich. Deshalb wollen wir für alle 21 Krankenhäuser einheitliche Regelungen zur Entlastung des Personals", sagte der Verdi-Verhandlungsführer und Landesfachbereichsleiter für die Region, Frank Hutmacher. Die Initiative im Saarland könne eine bundesweite Signalwirkung haben. „Wir sind gut vorbereitet und können den Arbeitgebern nur empfehlen, zügig an den Verhandlungstisch zu kommen, damit sich die Lage für die Krankenhausbeschäftigten endlich bessert", so Hutmacher.
 

Autor

 Nadine Millich

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