G-BA warnt vor zu hohen Erwartungen an Qualitätsindikatoren

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Die neuen für die Krankenhausplanung relevanten Qualitätsindikatoren (QI) werden nach Ansicht von Regina Klakow-Franck, eines der drei unparteiischen Mitglieder im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), zunächst "keine revolutionäre Umwälzung der Krankenhauslandschaft " zur Folge haben. Die ersten QI dienten vor allem der "Einübung der Verfahren", sagte Klakow-Franck zu Beginn der diesjährigen Qualitätssicherungskonferenz des G-BA am Mittwochvormittag in Berlin. Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) hatte dem G-BA kürzlich einen Vorschlag für die ersten Planungs-QI übergeben. Diese bauen nahezu vollständig auf der bisherigen externen Qualitätssicherung (QS) auf.

Klakow-Franck sagte ferner, der G-BA arbeite bereits an weiteren Qualitätsindikatoren. Einem "Marktbereinigungsprozess" der Klinik Landschaft mittels der QI erteilte die Vorsitzende des G-BA-Unterausschusses QS aber eine Absage. Sie warnte davor, "sich im Detailfragen zu verzetteln". Die externe QS könne einen qualitätsorientierten Strukturwandel unterstützen, aber nicht sämtliche Probleme lösen, etwa die Frage medizinisch fragwürdiger Steigerungen der Leistungsmenge in Krankenhäusern oder der unzureichenden Investitionsfinanzierung.


 

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