Reumann fordert bundesweit einheitlichen Fixkostendegressionsabschlag

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Nach Einschätzung des Präsidenten der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Thomas Reumann, wird von dem im Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) vorgesehenen Mittelzuwachs von 600 Millionen Euro bei den Krankenhäusern in diesem Jahr „so gut wie nichts" ankommen. Grund sei die Verhandlungsführung der Krankenkassen, die versuchten, den Willen des Gesetzgebers zu konterkarieren und „alles einzusacken, was sie im KHSG verloren haben", so Reumann auf dem aktuell stattfindenden Personalkongress der Krankenhäuser in Darmstadt.

Als Beispiel nannte Reumann den bereits geschlossenen Kompromiss zu Krankenhausleistungen, bei denen ein Anreiz für wirtschaftliche Fallzahlensteigerung bestehe. Diesen Minimalkompromiss seien die Klinken eingegangen, um Schlimmeres zu verhindern.

Ein weiteres Beispiel seien die Verhandlungen zum Fixkostendegressionsabschlag auf Länderebene. In Hessen belaufe sich die Forderung der Kassen auf 92 Prozent, in anderen Ländern bis zu 70 Prozent. „Lange Streits werden das Ergebnis sein", prognostizierte Reumann. „Wir sollten deshalb nachdenken, ob eine bundesweite Regelung nicht sinnvoll wäre", so der DKG-Präsident. Die DKG habe daher vorgeschlagen, einen Abschlag von 25 Prozent für zwei Jahre festzuschreiben.
 

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