Vorzeitige Schließung der Klinik Tönning

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Das kommunale Klinikum Tönning beendet bereits zum 31. Dezember dieses Jahres die stationäre Versorgung. Ursprünglich war die Schließung für Juni 2017 geplant. Hintergrund seien Personalprobleme, wie der Verbund Klinikum Nordfriesland vergangene Woche mitteilte. Zahlreiche Mitarbeiter haben sich demnach bereits beruflich neu orientiert, zudem liefen etliche Arztverträge schon zum Ende des Jahres aus.

„Die Schließung gilt ausdrücklich nicht für die ambulanten medizinischen Angebote in Tönning", sagte Geschäftsführer Christian von der Becke. „Das bedeutet, dass sowohl die Frauenarztpraxis, die chirurgische Praxis und auch die neurochirurgische Praxis weiterhin im bekannten Umfang die Patienten während der Praxiszeiten versorgen." Organisatorisch sind die drei Praxen in einem Medizinischen Versorgungszentrum zusammengefasst, das ebenfalls zum Klinikum Nordfriesland gehört. Erhalten bliebe auch das Adipositas-Zentrum an dem Standort.

Den verbliebenen Mitarbeiter werde laut von der Becke wie versprochen ein Angebot zur Weiterbeschäftigung an den anderen Standorten des Verbunds unterbreitet. „Niemand muss Sorge haben, arbeitslos zu werden", sagte von der Becke. Die Nachnutzung der schon bald leer stehenden Räumlichkeiten ist zu diesem Zeitpunkt noch unklar.

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