Innovationsausschuss beschließt Förderprojekte

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Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) wird die 2016 zur Verfügung stehenden Fördermittel im Innovationsfonds von 225 Millionen Euro für neue Versorgungsformen voll ausschöpfen. Laut einer aktuellen Mitteilung des G-BA entschied das Gremium gestern in Berlin über die Projekte. Das insgesamt beantragte Fördervolumen beläuft sich demnach auf 880 Millionen Euro, übersteige die tatsächlich im Jahr 2016 zu vergebende Fördersumme also um ein Vielfaches. In 25 Prozent der Fälle wich der Innovationsausschuss laut der Pressemitteilung von den Empfehlungen des vom Bundesgesundheitsministerium ernannten Expertengremiums ab, in 75 Prozent habe es Übereinstimmung gegeben.

„Mit dem gestrigen Beschluss konnte der Innovationsausschuss die umfangreichen und komplexen Beratungen nun erfolgreich abschließen, an deren Ende eine sehr ausgewogene und gute Verteilung der Mittel auf immerhin alle in den Förderbekanntmachungen adressierten Themenfelder steht", erklärte dazu der Vorsitzende des Innovationsausschusses, Prof. Josef Hecken. Die Antragsteller würden nun umgehend per Schreiben informiert. Im Nachgang werden die Förderbescheide erstellt. Sobald diese wirksam sind, will der G-BA die geförderten Projekte auf den Internetseiten des Innovationsausschusses veröffentlichen. Über eine weitere Förderwelle wird der Innovationsausschuss nach derzeitiger Planung Anfang 2017 beschließen.

Der G-BA hat seit dem 1. Januar 2016 den Auftrag, neue Versorgungsformen zu fördern, die über die bisherige Regelversorgung hinausgehen und Versorgungsforschungsprojekte zu unterstützen, die auf einen Erkenntnisgewinn zur Verbesserung der bestehenden Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung ausgerichtet sind. Die gesetzlich vorgesehene Fördersumme für neue Versorgungsformen und Versorgungsforschung beträgt bis 2019 jährlich 300 Millionen Euro. 75 Prozent der Mittel sollen für die Förderung neuer Versorgungsformen verwendet werden, 25 Prozent der Mittel für die Förderung der Versorgungsforschung. Über die Förderprojekte für den letzteren Bereich liegen noch keine Informationen vor.

 

 

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