Fixkostendegressionsabschlag wird auf 35 Prozent begrenzt

  • News des Tages

Der Fixkostendegressionsabschlag für Krankenhäuser darf 2017 und 2018 bei den Verhandlungen auf Landesebene 35 Prozent nicht überschreiten. Das hat der Deutsche Bundestag gestern Abend im Rahmen der Verabschiedung der Psychiatrie-Reform beschlossen. Für Verhandlungen der Vertragsparteien vor Ort wird für den erhöhten Abschlag für die Anfangsjahre 2017 und 2018 eine gesetzliche Obergrenze von 15 Prozent vorgegeben. Damit kommt die Politik einer zentralen Forderung der Krankenhäuser nach, die in den vergangenen Wochen die vermeintlich überzogenen Angebote der Krankenkassen von bis zu 92 Prozent kritisiert hatten (BibliomedManager.de berichtete).

Zufrieden zeigte sich die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG). Der Beschluss sei ein wichtiger Beitrag zur sachgerechten Finanzierung des steigenden Behandlungsbedarfs der Bevölkerung. Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes, erklärte, dass man sich zwar geringere Abschläge für Mehrleistungen der Krankenhäuser gewünscht hätte. „Der jetzt gefundene Kompromiss verschafft den Krankenhäusern aber die notwendige Planungssicherheit für die nächsten zwei Jahre."

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Mit unserem täglichen Newsletter informieren wir bereits rund 10.000 Empfänger über alle wichtigen Meldungen aus den Krankenhäusern und der Gesundheitsbranche



Kontakt zum Kundenservice

Rufen Sie an: 0 56 61 / 73 44-0
Mo - Fr 08:00 bis 17:00 Uhr

Senden Sie uns eine E-Mail:
info@bibliomedmanager.de

Häufige Fragen und Antworten finden Sie im Hilfe-Bereich