Alle Krankenhäuser in Aleppo zerstört

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In der umlagerten syrischen Stadt Aleppo gibt es aufgrund der Schäden durch andauernde Gefechte nun keine funktionierende Krankenhausversorgung mehr. Das teilte die Weltgesundheitsorganisation WHO am Sonntag mit, die sich in ihrem Report auf Aussagen eigener Partner vor Ort bezieht. Das bedeutet laut WHO, dass es in Aleppo keinen Zugang mehr zu einer stationären Notfallversorgung, Operationssälen und Behandlungen für schwere Erkrankungen gibt. Diese werden laut WHO aber dringend benötigt.

Der Bürgerkrieg in dem Land begann 2011, als sich weite Teil der syrischen Opposition gegen Machthaber Präsident Baschar al-Assad bewaffneten und Regierungstruppen angriffen. Aktuell herrscht in dem Land ein Krieg zwischen einer Vielzahl an lokalen Fraktionen, Nachbarstaaten, ethnischen Minderheiten sowie internationalen Staaten und Bündnissen, die zuletzt in der Belagerung der nordsyrischen Stadt Aleppo mündete.

Das Muster der jüngsten Angriffe deutet laut WHO darauf hin, dass im Syrien-Konflikt die Gesundheitsversorgung bewusst ins Visier genommen wird. „Dies stellt einen ernsten Verstoß gegen internationales Recht und eine tragische Missachtung unserer aller Humanität dar", teilte die WHO mit. Demnach sei es seit Juli dieses Jahres nicht mehr möglich, den Belagerten in der Stadt irgendeine Form von Hilfe zukommen zu lassen. Die Organisation ruft die Konfliktparteien daher dazu auf, die Sicherheit und Neutralität von Gesundheitseinrichtungen so zu wahren und zu respektieren, wie es das Humanitäre Völkerrecht gemäß den Genfer Abkommen verlangt.

 

 

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