Helios-Kliniken: Verdi fordert sechs Prozent mehr Gehalt

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Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi fordert in den am Montag gestarteten Tarifverhandlungen mit den Helios Kliniken sechs Prozent mehr Gehalt für die nicht-ärztlichen Mitarbeiter in 36 der 112 zum Klinikkonzern gehörenden Akutkliniken. Zusätzlich fordere man eine 100-prozentige Jahressonderzahlung und eine Ost-West-Angleichung der Arbeitszeit von 40 auf 38,5 Wochenstunden. Auch die Auszubildenden sollen künftig bessergestellt werden. Dazu gehören eine Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 100 Euro und 30 Tage Erholungsurlaub. Zusätzlich will Verdi neue Eingruppierungsregeln analog zum öffentlichen Dienst der Kommunen verhandeln.

Helios werde eigenen Angaben zufolge voraussichtlich zum zweiten Verhandlungstermin am 15. Februar ein erstes Angebot unterbreiten. Eine dritte Verhandlungsrunde ist für den 20. März terminiert. Ziel des Konzerns sei es, „in ergebnisorientierten Verhandlungen möglichst zügig zu einem fairen Tarifabschluss für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gelangen", schreibt Helios auf seiner Website.

Parallel zu Verdi ist Helios auch mit dem Marburger Bund in Tarifverhandlungen. Hierzu hat der Klinikkonzern bereits einen ersten Lösungsvorschlag unterbreitet. Demnach sollen die Grundentgelte über 24 Monate um in Summe 4,3 Prozent steigen. Diese Steigerung solle auch für Sonn-, Vorfeiertags- und Feiertagsarbeit sowie für Rufbereitschaftsdienste gelten. Zudem hat Helios eine Steigerung des Stundenentgeltes für Bereitschaftsdienst im ersten Schritt um durchschnittlich vier Prozent vorgeschlagen.
 

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