Milliardenreserven in der GKV

Ärzte kritisieren Sparpolitik der Kassen

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Ärzte kritisieren Sparpolitik der Kassen
© iStock.com/sqback

Statt in weiter steigende Milliarden-Reserven sollten zusätzliche Beitragsgelder in die Reform des Gesundheitswesens fließen. Das fordert die Bundesärztekammer in Reaktion auf die Vorabzahlen zum Finanzergebnis der gesetzlichen Krankenversicherung 2016, wonach die Reserven der Kassen insgesamt auf 25 Milliarden Euro wuchsen. Aus Sicht der Bundesärztekammer „bunkern die Krankenkassen mehr als 25 Milliarden Euro Überschüsse, ob für die dringend notwendige Neuausrichtung unseres Gesundheitswesens an allen Ecken und Enden das Geld fehlt", sagte BÄK-Präsident Frank Ulrich Montgomery. „Die Kassenfunktionäre sollten von ihren Bilanzen aufschauen und einen Blick in unsere Notfallambulanzen und –praxen werfen." Dort hätten sich die Patientenzahlen in den letzten zehn Jahren verdoppelt.

Autor

 Peter Carqueville

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