„Weltweit einmalig“

Startschuss für Zentrum für Physik und Medizin in Erlangen

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Startschuss für Zentrum für Physik und Medizin in Erlangen
© MPL/N. Bonakdar

Das Universitätsklinikum Erlangen, die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und die Max-Planck-Gesellschaft haben ein Zentrum für Physik und Medizin gegründet. Vertreter der drei Institutionen unterzeichneten am Dienstag einen Kooperationsvertrag für das Projekt. In dem Zentrum sollen Forscher die mechanischen, elektrischen und chemischen Prozesse bei Entzündungen oder Tumorerkrankungen genauer untersuchen. Auf diese Weise wollen sie die Diagnostik und Therapie verbessern. „Das Zentrum für Physik und Medizin in Erlangen wird weltweit einmalig sein, da es Physiker und Mathematiker in unmittelbarer Nähe zum Universitätsklinikum mit Medizinern zusammenbringt", erklärte Vahid Sandoghdar, Direktor am Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts.

In dem neuen Zentrum werden Wissenschaftler mit physikalischen und mathematischen Methoden Veränderungen zwischen den Zellen untersuchen, die Entzündungen und andere Erkrankungen beeinflussen. Die Forscher werden dabei die grundlegenden physikalischen Prozesse in Lebewesen, wie etwa die Kommunikation und die Kräfte zwischen den Zellen in krankem Gewebe, auf neuen Wegen messen und modellieren. Der derzeitigen Planung zufolge sollen zum Zentrum eine neue Abteilung des Max-Planck Instituts für die Physik des Lichts und zwei neue Lehrstühle für Biophysik und Mathematik in den Lebenswissenschaften gehören. Außerdem sollen in das Zentrum der Lehrstuhl für Medizinische Physik der FAU sowie fünf weitere Forschungsgruppen einziehen. Die Bayerische Landesregierung fördert das Projekt mit 60 Millionen Euro.

Autor

 Hendrik Bensch

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