Einigung von GKV und BfHD

Mehr Geld für Hebammen

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Mehr Geld für Hebammen
© Istock.com/kjohansen

Hebammen sollen künftig 17 Prozent mehr Honorar und Schwangere in Kliniken eine individuellere Betreuung von freiberuflichen Hebammen erhalten. Einem entsprechenden gemeinsamen Schiedsantrag des Bundes freiberuflicher Hebammen Deutschlands BfHD e.V. und des GKV-Spitzenverbandes hat die zuständige Schiedsstelle am Dienstag zugestimmt. Nachdem die Verbände der Hebammen und die Krankenkassen sich über die Honorarentwicklung und strukturelle Fragen zur Verbesserung der Versorgungsqualität nicht hatten verständigen können, hatte der GKV-Spitzenverband die zuständige Schiedsstelle bereits im Februar 2017 angerufen.

Die zentralen Punkte der Einigung: Neben einer Anhebung der Honorare rückwirkend zum 15. Juli soll die klinische Geburtenbetreuung durch freiberufliche Beleghebammen eine persönlichere Betreuung ermöglichen. Der GKV-Spitzenverband ist zudem bereit, das Angebot der Hebammenverbände anzunehmen, gemeinsam entsprechende Konzepte zur Weiterentwicklung der klinischen Geburtsbetreuung durch Beleghebammen zu erarbeiten, heißt es weiter in der Presemitteilung des GKV-SV. Zusätzlich sollen neue Leistungen wie zum Beispiel ein drittes Vorgespräch in der Schwangerschaft und die Einzelunterweisung zur Geburtsvorbereitung (bisher nur Finanzierung von Gruppenkursen) hinzukommen. Aus Sicht des GKV-Spitzenverbandes ist dies ein gutes Ergebnis. Denn damit sei zum Schutz von Mutter und Kind eine qualitativ hochwertige Versorgung langfristig gewährleistet.

Autor

 Lena Reseck

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