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Kieler Herzklappentechnologie erhält EU-Zulassung

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Kieler Herzklappentechnologie erhält EU-Zulassung

Am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) werden erstmals Hochrisikopatienten mit einer Mitralklappeninsuffizienz mit einem neuen Verfahren operiert. Die Herzklappentechnologie ist am UKSH entwickelt worden und hat Ende Januar die CE-Kennzeichnung erhalten. Somit ist sie für den Einsatz in allen EU-Ländern zugelassen, teilt das Uni-Klinikum mit.  

2013 sei es einem Team um Prof. Dr. Georg Lutter, Oberarzt der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie, gelungen, weltweit erstmalig einen Mitralklappenstent zu entwickeln, der am schlagenden Herzen eingesetzt werden kann. Nach Angaben des UKSH wird das Implantat in einem eineinhalb-stündigen Eingriff minimalinvasiv durch einen etwa drei Zentimeter kleinen Schnitt im Brustkorb und mit Hilfe eines Katheters zwischen zwei Rippen direkt ins Herz vorgeführt. Das Implantat könne die Funktion der defekten Herzklappe sofort übernehmen.

Diese neue Herzklappentechnologie sei seit 2015 im Rahmen einer Zulassungsstudie an mehr als 300 Patienten eingesetzt worden. Bei 98 von 100 Patienten sei eine komplette Dichtigkeit dieses für die Herzleistung wichtigen Ventils auch nach zwölf Monaten erreicht worden. 

Autor

 Luisa-Maria Hollmig

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