Elektronische Patientenakte

AOK will Ärzte nicht zusätzlich bezahlen

  • News des Tages
AOK will Ärzte nicht zusätzlich bezahlen
Unrecognizable Caucasian nurse uses laptop in hospital or doctor's office. © GettyImage/STEVE DEBENPORT

Das Befüllen der elektronischen Patientenakte (ePA) durch die Ärzte soll aus Sicht des AOK Bundesverbandes nicht extra bezahlt werden. Der Anspruch des Patienten, dass der Arzt die Daten in die ePA einträgt, sei jedoch richtig und im Rahmen der Digitalisierung im Gesundheitswesen ein notwendiger Schritt. Das Einspielen der Daten in die Akte werde weitgehend automatisiert und standardisiert über die Software der Ärzte laufen, heißt es in einer Pressemitteilung der Krankenkasse.

"Es kann nicht sein, dass die Ärzte für jeden Klick in ihrer Praxis-Software extra bezahlt werden", so AOK-Vorstand Martin Litsch. "Und mehr wird es für die automatisierten Prozesse zur Aktualisierung der Patientendaten künftig nicht brauchen." 

 Nachbesserungsbedarf sieht die Kasse auch bei der Datenspende. Mit Einführung der ePA können Versicherte ihre Daten ab 2023 freiwillig der wissenschaftlichen Forschung zur Verfügung stellen. Bisher fehle im Gesetzesentwurf jedoch die Angabe, was mit den personenbezogenen Daten passieren soll, wenn der Versicherte seine Einwilligung zur Datenspende widerruft. Auch sollte jeder Versicherte festlegen können, wer die Daten nutzen dürfe, heißt es weiter in der Meldung. Man solle zwischen öffentlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten auf der einen Seite und privaten Unternehmen auf der anderen Seite unterscheiden können. 

Autor

 Luisa-Maria Hollmig

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Mit unserem täglichen Newsletter informieren wir bereits rund 10.000 Empfänger über alle wichtigen Meldungen aus den Krankenhäusern und der Gesundheitsbranche



Kontakt zum Kundenservice

Rufen Sie an: 0 56 61 / 73 44-0
Mo - Fr 08:00 bis 17:00 Uhr

Senden Sie uns eine E-Mail:
info@bibliomedmanager.de

Häufige Fragen und Antworten finden Sie im Hilfe-Bereich