Rettungsschirm

Georg Baum über die "Einsparmasse" der Kassen

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Georg Baum über die "Einsparmasse" der Kassen
© Regina Sablotny

Derzeit verhandeln die Kliniken und GKV-Vertreter im Expertenbeirat des Gesundheitsministeriums, wie der Rettungsschirm für Kliniken angepasst und weitergeführt werden soll. Im Interview (Abo-Bereich) erklärt Georg Baum, was für die Kliniken wichtig ist.

Der Rettungsschirm mit seinen Pauschalen für leergeräumte Betten (560 Euro), neu aufgestellte Intensivbetten (50.000 Euro) und Pflegetage (185 Euro) läuft Ende September aus. Die Materialpauschale pro Patient (50 Euro) endet bereits Ende Juni. Geklärt wird im Expertenrat unter anderem, ob und wie die Pauschalen ab Juli angepasst werden und wie es nach dem September weitergehen kann. „Wir werden die Pauschale mindestens bis Jahresende als Ausfallgeld brauchen, denn die Rückkehr in die Regelversorgung ist ja mit der Verpflichtung verbunden, eine Quote an Intensivbetten und Isolierzimmern verfügbar zu halten“, erklärt dazu Georg Baum, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft.

Zum Vorwurf, einige Kliniken würden sich mit der Pauschale für Intensivbetten sanieren, erklärt Baum: „Für die rund 10.000 neu aufgebauten Intensivbetten bezahlen die Kassen ungefähr eine halbe Milliarde. Angesichts der massiven Kosten für solche Plätze holt sich hier niemand eine goldene Nase.“ Baum weißt im Interview mit der f&w auch darauf hin, dass die Kassen in der Corona-Krise weniger Geld für Kliniken aufbringen müssen als im Normalbetrieb. 

Was Baum zur Zukunft der Materialpauschale, der Finanzsituation der Krankenkassen und der Zukunft der Krankenhausfinanzierung noch sagt, können Sie als Abonnent hier lesen.

Autor

 Jens Mau

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