Digitalisierung

Bosch: "Die Fragen, die wir uns zur Digitalisierung stellen, sind ähnlich"

  • News des Tages
Bosch: "Die Fragen, die wir uns zur Digitalisierung stellen, sind ähnlich"
© Joho/DHT

Gemeinsam die Herausforderungen der Digitalisierung bewältigen: Das wollen die Alexianer, die Barmherzigen Brüder Trier und das St. Josefs-Hospital Wiesbaden gemeinsam schaffen. Deswegen haben sie "Digital Health Transformation“ gegründet. Martin Bosch, Geschäftsführer im St. Josefs-Hospital Wiesbaden (Joho), und Jared Sebhatu, Vorstandsvorsitzender der DHT, über die Vorteile der Genossenschaft und erste IT-Projekte.

Die IT-Abteilungen in vielen kleinen Häusern sind meist überschaubar. Wie sieht es bei Ihnen im Joho aus und welche Auswirkungen hat die Arbeit der Genossenschaft für Sie und für die anderen Mitglieder?

Bosch: Wir haben eine weitestgehend operativ arbeitende IT-Abteilung für unsere drei Kliniken, das Prozessmanagement findet in der Schnittstelle über mehrere Abteilungen statt. Meist treibt ein Projekt derjenige voran, der dafür brennt. Die größeren Partner haben ein eigenes Consulting oder Projektmanagement auf Verbundebene. Die Fragen, die wir uns zur Digitalisierung stellen, sind aber ähnlich. Weil wir alle anders aufgestellt sind, forcieren wir den Austausch als Gleiche unter Gleichen in der Genossenschaft.

Sebhatu: Die Genossenschaft versteht sich hierbei als Bindeglied der Mitglieder. Themen oder Projekte werden nicht vorgegeben, sondern gemeinsam ausfindig gemacht. Um diesen Austausch voranzutreiben und die Mitarbeiter in den Häusern einzubeziehen, entwickeln wir themen- bezogen und trägerübergreifend Expertenrunden. So erkennen wir auch früh, wo Probleme auftauchen könnten. Letztlich kommt es immer darauf an, wie Projekte angenommen werden.

Können Sie dafür ein Beispiel nennen?

Sebhatu: Im Joho führen wir gerade einen datenschutzkonformen Messenger für die Mitarbeiter ein und verfolgen die Auswirkungen auf die interne und standortübergreifende Kommunikation. Ganz besonders schauen wir darauf, wie die Mitarbeiter den Messenger annehmen. Die anderen Mitglieder in der Genossenschaft beziehen wir in das Projekt ein, beantworten ihre Fragen und geben Erfahrungen des Joho weiter, damit sie in ihrer Bewertung des Anwendungsfalls nicht bei Null anfangen müssen.

Bosch: Ein anderes Beispiel ist Process Mining. Als kleiner Verbund haben wir dafür für eine Erstprojektierung nicht die besten Voraussetzungen und sind zu klein. Jemand wie die BBT-Gruppe kann mit seinem Datenschatz und einem übergeordneten Prozessmanagement erheblich mehr einbringen. Wir wiederum können das Instrument später besser mit den Erfahrungen der Kollegen einführen.

Das vollständige Interview lesen Abonnenten von f&w hier.

Autor

 Christina Spies

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Mit unserem täglichen Newsletter informieren wir bereits rund 10.000 Empfänger über alle wichtigen Meldungen aus den Krankenhäusern und der Gesundheitsbranche



Kontakt zum Kundenservice

Rufen Sie an: 0 56 61 / 73 44-0
Mo - Fr 08:00 bis 17:00 Uhr

Senden Sie uns eine E-Mail:
info@bibliomedmanager.de

Häufige Fragen und Antworten finden Sie im Hilfe-Bereich