OP-Wartezeiten: Rechtzeitige Information des Patienten erhöht Akzeptanz

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Werden Patienten aus ihrer Sicht zuverlässig, rechtzeitig und nachvollziehbar informiert, so werden sogar ausgeprägte OP-Verzögerungen toleriert – so eines der Ergebnisse des Pflegewissenschaftlers Dr. German Quernheim. Er untersuchte in seiner qualitativen Forschungs- und Promotionsarbeit, wie Patienten OP-Verschiebungen erleben.

Die Art des Umgangs der Pflegenden und Ärzte werde von den Patienten als entscheidend für die Qualität ihres Erlebens betrachtet. Bei freundlichen Mitarbeitern würden sogar ausgeprägte OP-Verzögerungen von beispielsweise 72 Stunden toleriert. Bei unfreundlichen Pflegenden und/oder bei anschließenden Komplikationen erlebten sie die Verzögerung und den gesamten Klinikaufenthalt nachhaltig negativ.

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Je länger die Dauer der Nahrungs- und Flüssigkeitskarenz anhält, umso belastender empfinden Patienten die Situation. Für orthopädische Operationen ist nach Empfehlungen von Anästhesie-Fachgesellschaften zwei Stunden vor der Operation eine Flüssigkeitsaufnahme und bis sechs Stunden vorher eine Nahrungsaufnahme erlaubt. Trotzdem mussten 24 von 25 Patienten eine Flüssigkeits- und Nahrungskarenz seit Beginn des Vorabends, in einem Fall sogar seit dem Mittagessen des Vortages, einhalten.

Die ausführlichen Ergebnisse und Schlussfolgerungen finden Sie in der neuen Ausgabe Die Schwester Der Pfleger, die heute erscheint, und auf unserem Pflegeportal station24.de.

Autor

 Nadine Millich

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