Radikaler Kürzungsplan für Münchner Klinikum

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Die finanziell angeschlagenen städtischen Krankenhäuser in München stehen nach einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ)  vor einer „radikalen Verkleinerung“. Selbst betriebsbedingte Kündigungen werden nicht mehr ausgeschlossen. Laut den Eckpunkten des Sanierungsgutachtens, die Berater der Boston Consulting Group am Dienstag vorgelegt haben,  sollen 30 der 69 Abteilungen zusammengelegt werden. Die Zahl der Betten soll um insgesamt etwa 800 schrumpfen.

Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) bezeichnete dies und den damit einhergehenden Stellenbau als „sicher schmerzlichen Schritt“, schreibt die SZ weiter. Ude habe zwar betont, dass er „eine ergebnisoffene Diskussion“ führen wolle, habe aber auch erklärt: „Wer Vorschläge aus dem Sanierungskonzept rauskicken will, muss andere machen, die genauso so viel bringen."

In einem Kommentar geht das Blatt mit Ude scharf ins Gericht. Der Oberbürgermeister habe die Probleme des Klinikums lange Zeit nicht ernst genug genommen und verbreite bis heute die Legende, dass die drohende Insolvenz des Hauses erst seit Oktober bekannt sei. Dabei stecke die Stadt seit Langem jedes Jahr viele Millionen Euro in ihre Krankenhäuser.

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