Petition gegen PEPP

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Die für 2015 als verbindlich geplante Einführung der pauschalierten Entgelte in der Psychiatrie (PEPP) soll verschoben werden. Diese Forderung untermauert die BAG Psychiatrie, der Dachverband der psychiatrisch-psychotherapeutisch-psychosomatischen Fachkrankenhäuser in Deutschland, der nach eigenen Angaben Klinikträger mit 60.000 Betten vertritt und dem unter anderem der Deutsche Caritasverband und der Bundesverband Deutscher Privatkliniken (BDPK) angehören.

Die BAG Psychiatrie begrüße die Petition des Selbsthilfevereins Pandora e.V. an den Deutschen Bundestag, teilte der Verband am Dienstagabend mit. Die Petition fordere eine Verschiebung der Einführung des neuen pauschalierenden Entgeltsystems für die Psychiatrie und Psychosomatik auf frühestens 2017. Zeichnen mindestens 50.000 Unterstützer die Petition bis 24. Februar 2014 mit, wird die Forderung öffentlich im Petitionsausschuss des Bundestages diskutiert.

Die neuen Vergütungsanreize schaden aus Sicht der BAG der Versorgungsqualität. In der Mitteilung heißt es: „Hat ein Leistungsanbieter die Wahl, wird er vor allem plan- und steuerbare Leistungen erbringen. Zu befürchten ist, dass schwer psychisch kranke Menschen, deren stationäre Aufenthaltsdauer nicht schon bei der Aufnahme absehbar ist, durch das vorliegende System in ihrer Versorgung benachteiligt werden. Zu frühe Entlassungen und Entlassungen in instabilem Zustand sind ebenso zu erwarten wie der Umstand, dass innerhalb von einigen Jahren Patienten mit schweren psychischen Erkrankungen wohnortnah kaum noch eine Klinik finden, die zu einer stationären Behandlung bereit ist.“

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