HKG begrüßt Umstellung auf Investitionspauschalen

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Die Hessische Krankenhausgesellschaft (HKG) hat die Pläne der neuen schwarz-grünen Landesregierung begrüßt, die Investitionsförderung auf ein pauschaliertes System umzustellen. Gleichzeitig mahnte sie aber eine bessere Finanzierung an. Bei aller Anerkennung für die fortschrittliche Systemumstellung und die vergleichsweise bessere Situation der hessischen Krankenhäuser im Vergleich mit vielen anderen Bundesländern dürfe nicht vergessen werden, dass auch sie unter einem erheblichen Investitionsstau litten. „Zum Abbau dieses Staus ist eine dauerhafte Erhöhung der Krankenhausinvestitionsförderung in Hessen um jährlich ca. 120 Millionen Euro notwendig“, sagte der Geschäftsführende Direktor der HKG Rainer Greunke heute in Eschborn.

  Deutliche Kritik übte er an den Plänen von Bundesfinanzminister Schäuble, die Bundeszuschüsse für den Gesundheitsfonds in diesem und im kommenden Jahr erneut zu kürzen. „Sparpotenzial für die Entlastung des Bundeshaushalts im Gesundheitssystem zu suchen, ist der falsche politische Weg“, so Greunke. Wie die Beitragszahler hätten auch die Kliniken mit wiederholten Kürzungsrunden zur guten Finanzlage des Gesundheitsfonds beigetragen. Auch dürfe der Krankenhausbereich allein wegen seiner Größe als Ausgabenblock nicht primär als Kostenproblem gesehen werden. „Die Kliniken erbringen auch den größten Leistungsblock in unserem Gesundheitswesen“, sagte Greunke und appellierte an die Politik: „Zu fordern ohne zu fördern, funktioniert nicht mehr. Die Leistungserbringer brauchen eine verlässliche und stabile Krankenhausfinanzierung.“

 

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